Rinder im Rheiderland wegen Herpesvirus getötet - Dieter Görtz

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Rinder im Rheiderland wegen Herpesvirus getötet

Erschienen am 12.11.2017
Weener (dpa/lni) - Im Rheiderland sind in einem Agrarbetrieb mehr als 250 Rinder getötet worden, weil Rinderherpes festgestellt wurde. Die Tiere seien entsprechend der rechtlichen Vorgaben eingeschläfert oder geschlachtet worden, berichtete die «Ems-Zeitung». «Das ist nicht ungewöhnlich, dass so ein Fall vorkommt», sagte der Sprecher des Agrarministeriums in Hannover, Klaus Jongebloed, am Sonntag der dpa. Der Betrieb war laut dem Bericht so lange gesperrt, bis der Erreger vom Typ BHV1 nicht mehr nachgewiesen werden konnte. In einem zweiten Betrieb in der ostfriesischen Region seien Proben genommen worden, berichtete die Zeitung weiter.

Das Virus BHV1 gilt als ungefährlich für den Menschen. Ähnlich dem Herpes beim Menschen kann es im Nervensystem verharren und etwa bei Stress aktiviert werden. Die Folge sind Fiebererkrankungen der Atemwege oder der Geschlechtsorgane.